Die Bürgerinitiative hat Bedenken:

Die geplante Bebauung ist mit der Anzahl der Wohnungen und dem daraus resultierendem Verkehr und den parkenden den Autos außerhalb des neuen Gebietes eindeutig zuviel. 
Schon jetzt ist die Straße Bebbelsdorf vor dem Kollaps, Parkplätze sind nicht mehr verfügbar.
Wir halten den Stellplatzschlüssel, (trotz der Vorgaben der Kommune zeigt die Realität ein anderes Bild) für zu gering, Garagen werden erfahrungsgemäß als Kellerersatz/Abstellkammer genutzt. 
Der geplante Einzug von Studenten bedeutet nicht das keine oder nur wenige Fahrzeuge vorhanden sind. Das Gegenteil ist der Fall. Die Studenten der Uni Witten/Herdecke kommen zum Großteil aus ganz Deutschland um zu studieren. Sie haben eigene Fahrzeuge. Bei Gründung von Vierer -WG´S kann man von mindestens  drei oft sogar von vier Fahrzeugen ausgehen.
Der Verkehrslärm und die Immissionswerte werden sich extrem erhöhen.
Die Anzahl der Fahrzeugbewegungen, aus dem Neubaugebiet, wird sich auf mindestens, bei einer Annahme von Singlewohnungen und Stellplatzschlüssel 1:1, auf täglich 422 Fahrzeugbewegungen belaufen. Je nach Wohnungsgröße, Stellplatzschlüssel 1:1,5 ist mit einem Aufkommen von 633 Fahrbewegungen pro Tag zu rechnen.(Quelle Schallschutzgutachten VI) 
Durch die geographische Lage der Straße Bebbelsdorfes sind Fahrzeugbewegungen unerlässlich. Es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten, weiterführende Schulen, Kindergärten, Freizeitgestaltung, in fußläufiger Nähe. Die Fahrten zu Arbeitsplätzen sind nicht zu vernachlässigen. Nicht berücksichtigt sind Zusteller, Krankenwagen, Taxen und Besucher.

Schallschutz:
Bezüglich des Schallschutzes wurde für das Neubaugebiet bestmöglich gesorgt. Schallschutzfenster an verschieden Gebäudeteilen mit interner Lüftungsanlage, so das wegen des Lärmes die Fenster nicht geöffnet werden sollen. Eine Schallschutzmauer zu den angrenzenden Gewerbebetrieben soll errichtet werden. 
Die bereits vorhandene Bebauung und ihre Anwohner wurden komplett ausgelassen! 
Zusätzlicher Lärm  und erhöhte Immissionswerte durch zusätzliche Abgase machen krank. Das wird für die vorhandenen Anwohner nicht berücksichtigt. 

Artenschutz:
Im Bebbelsdorf leben Kröten, Molche, Eichhörnchen, Füchse, Schwarz-, 
Bunt - und Grünspechte, Fledermäuse, Eichelhäher, Igel, Hornissen, und viele Arten von Singvögeln. 
Erstaunlicherweise befinden sich auf dem geplanten Neubaugebiet weder diese Tiere noch ihre Brutstätten. 

Grundsätzlich ist gegen ein Nachverdichtung nichts einzuwenden. Es sollte aber nicht auf Kosten der Gesundheit der vorhandenen Anwohner gehen.